Corona-Schnelltestzentrum in Töging

Die Inntal-Apotheke betreibt in der Mehrzweckhalle Töging, Ludwig-der-Bayer-Straße 25, in Zusammenarbeit mit der Stadt Töging und der Wasserwacht Töging-Winhöring ein Corona-Schnelltestzentrum.

Durchgeführt werden Antigen-Schnelltests. Sie erhalten das Ergebnis nach etwa 15 Minuten sowie eine schriftliche Bestätigung. Personen, die positiv getestet werden, müssen sich isolieren und Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen.

Wichtig: Personen, die Krankheitssymptome aufweisen, und solche, die als Kontaktperson 1 in letzter Zeit Kontakt zu infizierten Personen hatten, dürfen nicht im Schnelltestzentrum getestet werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Hausarzt.

Die Tests sind kostenlos.

Unsere Testzeiten sind:
– Montag von 10 bis 13 Uhr
– Mittwoch von 14 bis 17 Uhr
– Freitag von 14 bis 17 Uhr
– Samstag von 10 bis 13 Uhr

NEUE TESTZEITEN AB 19.04.2021 (!):

– Montag von 14 bis 17 Uhr
– Dienstag von 17 bis 19 Uhr
– Mittwoch von 17 bis 19 Uhr
– Donnerstag von 17 bis 19 Uhr
– Freitag von 14 bis 17 Uhr
– Samstag von 10 bis 13 Uhr

Bitte melden Sie sich online bei der Inntal-Apotheke Töging an unter https://www.apo-schnelltest.de/lettl-apotheken.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Apotheke Töging | Inntal Apotheke.

Kuh aus Innkanal gerettet

31. März 2021

Nachdem eine entlaufene Kuh im Bereich Altmühldorf in den Innkanal gestürzt war, wurde die SEG Töging zur Unterstützung alarmiert. Der Besatzung unseres großen Rettungsbootes gelang es, das Tier einzufangen und mit einer Leine zu sichern. Die Mannschaft ließ sich mit dem Tier zur nächsten Bootseinsetzstelle hinabtreiben, wo die Kuh von DLRG Mühldorf und Feuerwehr mit vereinten Kräften aus dem Wasser geholt wurde. Anschließend konnte das Tier vom Landwirt in Empfang genommen werden.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 3. April 2021

Pressebericht aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 3. April 2021

Person schwimmt im Innkanal

30. März 2021

Die SEG Töging wurde zusammen mit weiteren Einsatzkräften an den Innkanal alarmiert. Gemeldet wurde eine im Wasser treibende Person im Stadtgebiet Mühldorf. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden. Die Person wollte offensichtlich „nur im Innkanal schwimmen“, verließ das Wasser mit Hilfe eines Zeugen wieder und lief anschließend auf den nahe gelegenen Bahngleisen herum. Dort konnte die Person durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 31. März 2021

Pressebericht aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 31. März 2021

Aus der Jahreshauptversammlung – Trotz Corona ein ereignisreiches Jahr

5. März 2021

Corona hat auch bei der Wasserwacht Ortsgruppe Töging-Winhöring seine Spuren hinterlassen – keine Schwimmkurse, nur wenige Ausbildungsmöglichkeiten und schwindende Einnahmen. Dennoch gestaltete sich das vergangene Jahr 2020 anders als erwartet, denn es endete mit einem Einsatzrekord. Davon berichtete Vorsitzender Martin Wiedenmannott unlängst in der virtuellen Jahreshauptversammlung.

35 Mitglieder hatten sich vor den Bildschirmen eingefunden, um die Berichte des Vorstandes zu hören. Die Neuwahlen waren bereits zuvor in einer kurzen Präsenzveranstaltung durchgeführt worden.

Martin Wiedenmannott berichtete von 27 Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe (SEG), dem Aushängeschild der Ortsgruppe. Nie zuvor hatte die SEG in ihrer 50-jährigen Geschichte so viele Alarmierungen zu verzeichnen. Dabei waren alle Arten von Einsätzen vertreten: Von treibenden Personen über eine Bootsbergung bis hin zu Tierrettungen und Totenbergungen waren die Anforderungen an die Einsatzkräfte groß. Einsatzschwerpunkt war wie in jedem Jahr der Innkanal mit alleine 14 Einsätzen. Die anderen Einsatzorte waren am Inn, an der Isen, am Isenkanal und an einem Bach. Mehr als 30 Aktive der Wasserwacht-Ortsgruppe stehen Tag und Nacht bereit, um zu Notfällen auf und am Wasser auszurücken. Alarmiert wird die Schnelleinsatzgruppe durch die Integrierte Leitstelle Traunstein.

Eine Besonderheit waren die im Frühjahr eingerichteten Bereitschaftsgruppen, die an Samstagen und Sonntagen in festen Gruppen im Dienst waren. Grund war der große Freizeitdruck, der im April wegen des schönen Frühlingswetters und der geschlossenen Badeanstalten entstanden war. So tummelten sich an den Wochenenden zahlreiche Spaziergänger und auch Schwimmer an den heimischen Seen und Flüssen. Die Bereitschaftsgruppen der Wasserwacht bestreiften an sieben Wochenenden die Flüsse und Seen rund um Töging und Winhöring.

Anders als üblich gestaltete sich im abgelaufenen Jahr der Dienst im Freibad Hubmühle. Vor der Öffnung des Bades im Juni hatte die Wasserwacht ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Dieses betraf nicht nur die Badegäste, die sich hilfesuchend an die Rettungsschwimmer der Wasserwacht wandten, sondern auch die Einsatzkräfte selbst. Durch die verkürzte Badesaison und die Einschränkungen bei der Mannschaftsstärke kamen im Freibad „nur“ 1.603 ehrenamtliche Wachstunden zusammen. Ein im Vergleich zu regulären Jahren etwa halbierter Wert. 144 mal leistete die Wasserwacht im Hubmühlbad Erste Hilfe, wobei zum Glück kein schwerwiegenderes Ereignis zu verzeichnen war.

Insgesamt summierten sich die Dienststunden auf 6.445. In einem „normalen“ Jahr leisten die Wasserwachtler um die 17.000 Stunden.

Auch im Bereich Ausbildung hat das Corona-Virus seine Spuren hinterlassen. So konnte im Jahr 2020 kein Anfängerschwimmkurs für Kinder angeboten werden, weil die Auflagen der Wasserwacht Bayern den Ortsgruppen-Verantwortlichen viel zu hoch erschienen. Vorsitzender Martin Wiedenmannott drückte seine Besorgnis über die weiter schwindenden Schwimmfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen aus. Auch bei der Ausbildung der eigenen Einsatzkräfte gab es wegen kaum stattfindender Lehrgänge erhebliche Einschnitte. Immerhin eine Aktive konnte sich zur Wasserretterin qualifizieren, eine Aktive bestand die Prüfung zur Motorbootführerin und mit Michael Kammhuber hat die Ortsgruppe nun einen siebten Einsatztaucher in ihren Reihen. Überhaupt bildet das Rettungstauchen derzeit einen Ausbildungsschwerpunkt, denn weitere drei Wasserwachtler befinden sich in Ausbildung.

Recht schnell erkannte die Ortsgruppenleitung, dass neue Methoden der Ausbildung notwendig werden. So findet der wöchentliche Übungsabend bereits seit Herbst jeden Freitag online statt und wird von den Mitgliedern rege in Anspruch genommen. Auch praktische Themen, wie z.B. Wundversorgung, können auf diese Weise durchgeführt werden.

Beim Personalstand tritt die Ortsgruppe derzeit auf der Stelle. Zwar ist dieser mit momentan 279 Mitgliedern befriedigend, dennoch konnte aufgrund der Pandemie und fehlender Veranstaltungen kaum Mitgliederwerbung betrieben werden. Dies berichtete auch der scheidende Jugendleiter Korbinian Ebner in seinen Ausführungen. Seinen Angaben zufolge war es 2020 sehr schwierig, Kinder und Jugendliche für die Wasserwacht-Arbeit zu gewinnen. Gruppenstunden konnten nur in sehr geringem Umfang stattfinden, an ein Schwimmtraining war kaum zu denken. Gleichzeitig verließen einige Jungmitglieder wegen Alters die Jugendgruppe und gingen in die aktive Mannschaft über. So muss im Jahr 2021 besonderer Wert auf die Gewinnung von Neumitgliedern gelegt werden. Die neue Jugendleitung plant hierzu schon Aktionen, deren Durchführung aber von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängen.

Von einem sehr soliden Kassenstand berichtete Kassierin Petra Wiedenmannott. Zwar fielen durch den Entfall verschiedener Veranstaltungen wie z.B. des Töginger Stadtfestes etwa 5.500 Euro an fest eingeplanten Einnahmen weg, auf der anderen Seite mussten im Jahr 2020 aber auch kaum größere Investitionen getätigt werden. Dennoch mahnte die Kassierin, sich nicht wegen des guten Kassenstandes auszuruhen, denn im Jahr 2021 stehen große Investitionen in eine neues Einsatzfahrzeug, in die Renovierung der Einsatzzentrale und in neue Sonartechnik an.

Abschließend warf der Vorsitzende einen Blick in die nahe Zukunft. Im Jahr 2021 jährt sich zum fünfzigsten Mal die Gründung der Schnelleinsatzgruppe (SEG). Diese war im Jahr 1971 vom damaligen Wasserwachtleiter Reinhard Wiedenmannott als Reaktion auf verschiedene Unglücksfälle eingerichtet worden. Heute gibt es diese mobilen Einsatzgruppen bayernweit flächendeckend, doch vor 50 Jahren war eine solche Truppe eine Besonderheit. Die SEG Töging war eine der ersten mobilen Wasserrettungseinheiten in Bayern überhaupt. Um das Jubiläum gebührend zu begehen, plant die Ortsgruppe mehrere Veranstaltungen, die jedoch alle vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängen.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 16. März 2021

Pressebericht aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 20. März 2021

KFZ-Bergung aus dem Inn in Neuötting

28. Februar 2021

Ein am 11. Oktober 2020 im Inn versunkener Kastenwagen konnte nun lokalisiert und geborgen werden. Auslöser der Bergungsaktion war eine Peilfahrt der Verbund Innkraftwerke mit einem Spezialboot. Dabei fiel das Fahrzeug im Bereich direkt unter der Brücke der A 94 auf.
Nach einer ersten Sondierung mit dem Sonarboot der Wasserwacht Töging machten sich die Einsatztaucher der Wasserwachten Burgkirchen und Töging an die Arbeit, abgesichert vom einem Rettungsboot der Wasserwacht Altötting.
In mehreren Tauchgängen wurde das Fahrzeug mit einer Arbeitsleine gesichert und Bergematerial angebracht. Anschließend konnte das Fahrzeug mit Hilfe eines örtlichen Bergungsunternehmens aus dem Fluss geborgen werden.
Der Kastenwagen war im Oktober vergangenen Jahres kurz unterhalb der Staustufe Neuötting aus Unachtsamkeit in das Wasser gerollt. Dabei war niemand verletzt worden.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 1. März 2021

Pressebericht aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 2. März 2021

Neue Jugendleitung gewählt

27. Februar 2021

Die Mitglieder der Jugendgruppe haben in einer Jugendversammlung die Jugendleiter und Gruppenleiter für die nächsten vier Jahre gewählt. Wahlberechtigt waren alle Jungmitglieder, die mindestens 10 Jahre alt sind.
Gewählt wurden:

  • Jugendleiterin: Anita Wendt-Wallner
  • St. Jugendleiterin: Yamila Werner
  • Gruppenleiterin Gruppe 1: Anita Wendt-Wallner
  • St. Gruppenleiterin Gruppe 1: Sahra Holzer
  • Gruppenleiter Gruppe 2: Tobias Wiedenmannott
  • St. Gruppenleiterin Gruppe 2: Julia Blaschke

Mit auf dem Bild: Gruppenhelfer Tobias Bonengel.

Neue Vorstandschaft gewählt

27. Februar 2021

Im Rahmen einer Wahlversammlung in der Töginger Mehrzweckhalle wurden die turnusmäßigen Neuwahlen durchgeführt.
Jugendleiter Korbinian Ebner, Stellvertretender Technischer Leiter Benjamin Nußbaumer, 2. Stellvertretender Technischer Leiter Manuel Kastenhuber und Technischer Leiter Kurt Ebner traten jeweils auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl an. Kurt Ebner gehörte unglaubliche 36 Jahre in den verschiedensten Funktionen der Vorstandschaft an.

Alle Wahlen erbrachten einstimmige Ergebnisse und zeigten somit eine einhellige Zustimmung der Wahlberechtigten.
Für die nächsten vier Jahre wurden folgende Positionen besetzt:

  • Vorsitzender der Ortsgruppe: Martin Wiedenmannott
  • Stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe: Daniel Blaschke
  • Technischer Leiter: Michael Gerreser
  • Stellvertretender Technischer Leiter: Andreas Reiser
  • 2. Stellvertretender Technischer Leiter: Reiner Bauernfeind
  • Kassierin: Petra Wiedenmannott
  • Jugendleiterin: Anita Wendt-Wallner
  • Stellvertretende Jugendleiterin: Yamila Werner

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 2. März 2021

Pressebericht aus dem Mühldorfer Anzeiger vom 3. März 2021

Vermisstensuche an der Salzach

16. Februar 2021

Die SEG Töging wurde zusammen mit einer Vielzahl weiterer Einsatzkräfte an die Salzach in Burghausen alarmiert. Dort wurde intensiv nach einer vermissten Person gesucht.
Der Einsatz gestaltete sich sehr schwierig, weil wegen des Niedrigwassers nahezu alle Bootseinsetzstellen nicht benutzbar oder vereist waren.
Nach mehr als vierstündiger Suche wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen.
Die Wasserwacht Töging war mit 13 Einsatzkräften vor Ort und stellte den diensthabenden Einsatzleiter Wasserrettung.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 17. Februar 2021

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 18. Februar 2021

Neues Einsatzfahrzeug eingetroffen

6. Februar 2021

Als Ersatz für unser 20 Jahre altes Taucheinsatzfahrzeug ist ein neuer „Gerätewagen Wasserrettung“ in Töging eingetroffen. Das Fahrzeug wurde vom Freistaat Bayern finanziert und von der Firma Binz Ambulance- und Umwelttechnik für den Wasserrettungsdienst ausgebaut. Die Ortsgruppe muss einen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten sowie die Kosten für Zusatzausstattung selbst tragen.
Im Fahrzeug wird vor allem die komplette Ausrüstung für unsere Rettungstaucher mitgeführt. Deshalb ließen wir auch eine seitliche ausfahrbare Markise am Fahrzeug montieren, um den Tauchern bei längeren Einsätzen im Sommer Sonnenschutz bieten zu können.
Mit der Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges ist die Schnelleinsatzgruppe Töging wieder auf einem topaktuellen Stand und für die nächsten Jahre gut gerüstet.

Die folgenden Bilder geben Ihnen einige Einblicke in den Gerätewagen Wasserrettung „Wasserwacht Töging 91/1“:

Glückliches Ende – Verdacht „Kind unter Eis“

1. Januar 2021

Mit der dramatischen Meldung „Kind 7 Jahre evtl. in Eis eingebrochen“ wurden heute zahlreiche Einheiten in das Gemeindegebiet Heldenstein alarmiert. Vor Ort galt es, drei dicht nebeneinander liegende Teiche abzusuchen, die alle zugefroren waren. Nach etwa 30 Minuten kam die erlösende Meldung, dass das Kind wohlbehalten von Feuerwehrkräften im Ortsgebiet aufgegriffen werden konnte. Die SEG Töging war mit insgesamt 16 Einsatzkräften vor Ort, darunter 3 Rettungstaucher.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 4. Januar 2021